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Modul 6 | Curriculum 2018 -2019 | Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung

19. Februar 2019 | 9:30 - 17:30

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Tag(en) um 9:30am Uhr beginnt und bis zum 20. Februar 2019 wiederholt wird.

Curriculum Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung, eine Weiterbildung des Traumahilfe Netzwerks Augsburg und Schwaben e. V.

Curriculum 2018-2019 Modul 6 | Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung

Weiterbildung in 7 Modulen | Möglichkeit eines Abschlusses mit Zertifikat Neben den Grundlagenkenntnissen der Traumapädagogik, Neuropsychologie und der Stressverarbeitung werden praxisnahe Interventionen auf verbaler und nonverbaler Ebene vermittelt und erprobt. Darüber hinaus ist uns eine nachhaltige Implementation der Inhalte in die Strukturen der Praxis wichtig. Daher werden die Teilnehmer traumapädagogische Projekte entwickeln und durchführen. Somit ist neben dem Wissenserwerb die Umsetzung des Gelernten unter Supervision ein wesentlicher Schwerpunkt.
Zielgruppe
Mitarbeiter in psychosozialen, medizinischen und pädagogischen Berufen. Die Zusammensetzung der Weiterbildungsgruppe mit TeilnehmerInnen aus unterschiedlichen Praxisfeldern ist konzeptionell erwünscht.
Teilnahmevoraussetzung
  • abgeschlossene Berufsausbildung, die für die Arbeit im psychosozialen Bereich qualifiziert
  • mindestens drei Jahre Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld (in anderen Fällen persönliche Absprache notwendig)
  • die Möglichkeit, die erworbenen Kenntnisse aktuell in die Praxis umzusetzen
  • eigene psychische Stabilität
Dozenten
  • Maria Johanna Fath Dipl. Theologin, Systemische Familientherapeutin, Traumatherapeutin, Psychotherapie (HPG), Supervision und Organisationsentwicklung
  • Prof. Dr. Andrea Kerres Psychologische Psychotherapeutin, Traumatherapeutin, Supervision und Organisationsentwicklung
  • und weitere Referenten
Rahmen der Weiterbildung
Die Weiterbildung entspricht in Inhalt und Struktur den aktuellen Standards der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) und den Standards des Fachverbands Traumapädagogik (FV TP). Die Weiterbildung findet berufsbegleitend statt und umfasst:
  • 6 Module an jeweils 2 Tagen von 9.30 – 17.30 Uhr
  • 3 Supervisionstage jeweils von 9.30 – 17.30 Uhr
  • 1 Vertiefungsmodul an 3 Tagen von 9:30 – 17.30 Uhr
  • Abschlusskolloquium mit Zertifikat
Es ist möglich, die Fortbildung ohne Kolloquium abzuschließen, nur mit einer Teilnahmebestätigung.
Intervisionsgruppen
Zwischen den Seminarmodulen treffen sich die Teilnehmer mindestens einmal in regionalen Intervisionsgruppen (3-6 Teilnehmer) zu verschiedenen Aufgaben.
Zertifizierungsvoraussetzungen
Die Zertifizierungsvoraussetzungen sind analog den Richtlinien der DeGPT und des FV TP:  Zertifizierungsvorausstzung

Inhalt der Module*

1. Modul 20.-21.03.2018

  • Einführung in die Traumapädagogik
  • Geschichte der Traumapädagogik
  • Abgrenzung Traumapädagogik – Traumatherapie
  • Diagnostik
  • Prozesse und Folgen von Traumatisierung auf der Basis Neurowissenschaftlicher Grundlagen
  • Implementation von Traumapädagogik in institutionelle Strukturen (Projektmanagement: Planung, Durchführung und Evaluation entsprechender Projekte in der tätigen Institution)
  • Reflexion der eigenen Haltung zum Thema an Hand u.a. eines eigenen Projektes

2. Modul 15.-16.05.2018

  • Modelle der Traumapädagogik und Beratung
  • Psychoedukation als Baustein der Traumapädagogik
  • Bindung und Trauma
  • Reflexion der eignen Bindungserfahrungen und seine Auswirkungen
  • Reflexion des eigenen Handelns im Beruf bzw. im eigenen Projekt

3. Modul 17.-18.07.2018

  • Stabilisierung über verschiedene Zugänge wie: Musik, Kunst, Körper
  • Kulturelle Hintergründe und seine Auswirkung auf die Stabilisierung
  • Aufgreifen eines aktuellen, gesellschaftspolitischen Themas als potentielles Arbeitsfeld für den Traumafachberater wie z.B. im Moment: Flucht und Trauma
  • Reflexion des Projekt bzgl. der Integration der Inhalte aus diesem Modul

4. Modul 09.-10.10.2018

  • Soziale Stabilisierung Techniken der Affektregulation
  • Rechtlich relevante Grundlagen

5. Modul 11.-12.12.2018

  • Trauma im System einer Institution
  • Trauma im System Familie
  • Akute und komplexe Traumatisierungen – Möglichkeiten des Handelns
  • Reflektion der eigenen Rolle

6. Modul 19. – 20.02.2019

  • Traumaspezifische Krisenintervention
  • Reflexion der eigenen Möglichkeiten und Grenzen im Beratungsprozess bzw. in der Institution (Projekt)

7. Modul 01.-03.04.2019  (Vertiefungsmodul Traumapädagogik)

  • Traumapädagogische Basisstrategien
  • Bindung und Trauma II
  • Beziehungsdynamiken in Systemen
Mindeststandards zur Zusatzqualifikation „Traumapädagogik / Traumazentrierte Fachberatung“
nach den Empfehlungen der DeGPT und des Fachverbands Traumapädagogik finden Sie hier: DeGPT und FV TP.
*Die genaue Beschreibung des Curriculums finden Sie auf der Seite der DeGPT oder FV TP.

Termine:
Modul 1: 20. – 21.03.2018 Modul 2: 15. – 16.05.2018 Modul 3: 17. – 18.07.2018 – Supervision 1: 18.09.2018 – Modul 4: 09. – 10.10.2018 – Supervision: 2 20.11.2018 – Modul 5: 11. – 12.12.2018 – Supervision 3: 15.01.2019 – Modul 6: 19. – 20.02.2019 Modul 7: 01. – 03.04.2019
Kosten:
Curriculum: 2600,00 EUR, zahlbar in vier Raten Kolloquium: 200,00 EUR incl. Seminarunterlagen und Verpflegung
Kursnummer: Curr.2018-19

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Details

Datum:
19. Februar 2019
Zeit:
9:30 - 17:30
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Traumahilfe Netzwerk
im Haus Tobias, Stenglinstr. 7
86156 Augsburg,
+ Google Karte
Telefon:
0821 - 44 40 94 84

Veranstalter

Traumahilfe Netzwerk
Telefon:
0821 - 44 40 94 84
E-Mail:
info@traumahilfe-augsburg.de